Blackberry

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21

Okt 2012

BlackBerry PlayBook

in Blackberry

Blackberry PlaybookDas BlackBerry PlayBook Tablet startete als iPad-Alternative, doch konnte es nie an den Konkurrenten heranreichen. Das musste sich auch der Herstellerkonzern eingestehen und die BlackBerry Produkte für den Privatkundenmarkt gehören wohl bald der Vergangenheit an, aber bis es soweit ist, hier ein Testbericht zum PlayBook Tablet der Marke, das so schlecht gar nicht ist. Und vor allem ist es zur Zeit sehr günstig zu haben, mit rund 200 Euro ist man schon dabei. Ein wahres Schnäppchen, und ein gutes noch dazu.

Kompakt und leicht

Mit 193 mm Breite, 130 mm Länge und nur 10 mm Höhe ist das Gerät extrem kompakt und mit 400 Gramm auch recht leicht und sehr handlich. Der 7-Zoll-Bildschirm hat eine zufriedenstellende Auflösung von 1024 x 600 Pixel. Damit lassen sich Grafiken, Fotos und Videos ganz ordentlich darstellen, an die Schärfe und Brillianz einen iPads kommt das PlayBook aber nicht heran, wobei Filme in HD-Qualität kein Problem sind und auch Spiele stellen keine Herausforderung dar.

Hauseigenes Betriebssystem mit guter Performance

Das Betriebssystem auf dem BlackBerry ist das hauseigene Blackberry Tablet OS, welches erfreulicherweise auch Internetfilme im Flash-Format abspielen kann. Doch auch HTML5 funktioniert hier ebenso wie Programme auf Basis von Java und Open GL oder Adobe Mobile Air.
Die Leistung des eingesetzten Doppelkern-Prozessors überzeugt, so können Filme ruckfrei wiedergegeben werden und auch die Ladegeschwindigkeiten gehen in Ordnung. Mit einem Micro-HDMI-Ausgang kann man Videos auf einem Fernseher abspielen. Allerdings kann man Skype nicht nutzen, Videotelefonate funktionieren nur zwischen BlackBerry-Geräten. Allein das schon stand sicher der großen Verbreitung des Gerätes im Wege. Ansonsten ist mit WLAN, Bluetooth und GPS alles an Bord und der 1 GB Arbeitsspeicher verspricht hohe Leistung. Eine Internetverbindung wird über WLAN erreicht, UMTS ist nicht verfügbar.

Überzeugende Bedienbarkeit

Die Bedienung erfolgt über den Touchscreen, der ist ist größer als der eigentliche Bildschirm und somit angenehm zu bedienen. Eine Fingersteuerung auf Rahmen und Display ist ungewöhnlich und braucht einige Zeit der Übung, funktioniert dann aber super. Auch ist das Display sehr übersichtlich und man findet sich schnell zurecht. Allerdings ist es nicht möglich, Apps auf dem Home-Bildschirm abzulegen. Das können andere besser. Es gibt eine ganze Menge nützlicher Apps für das BlackBerry, aber im Vergleich zum iPad sind es erschreckend wenige.

Jetzt günstig kaufen

Mit einem Preis von 200 Euro für das kleinste Modell mit 16 GB ist das BlackBerry PlayBook in letzter Zeit um einiges günstiger geworden als noch vor einem Jahr und der relativ große Speicherplatz macht es auch interessant als Alternative zu den billigen Tablets, die wesentlich weniger bieten, aber nun ähnlich kosten. Aber auch zu dem Apple-Produkt ist es eine echte Alternative, da es qualitativ dem iPad zwar nicht ebenbürtig ist, aber ihm nahe kommt und zur Zeit einfach, wie schon mehrfach erwähnt, ein Superschnäppchen ist.

Auslaufmodell als Alternative

So bleibt zu sagen, dass das PlayBook zwar recht kompakt und auch in der Bedienung komfortabel und übersichtlich ist, allerdings fehlen UMTS für einen schnellen Internetzugang und das App-Angebot ist einfach zu dürftig. Dafür punktet es mit Ausstattungsdetails, wie der Flash-Unterstützung, die andere Tablets nicht bieten. Ein weitere Punkt ist der, dass man mit diesem Produkt etwas erwirbt, was so nicht jeder hat und auch nicht mehr lange am Markt sein wird. Trotz der guten Qualität und der Menge pfiffiger Ideen. Doch der Konkurrenzkampf ist eben hart und manchmal unfair. Das Aus für das BlackBerry Tablet bedeutet ein für den Kunden ein Schnäppchen, denn so günstig ist Qualität selten.

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